FESTIVAL inklusive THEATER 2020

Geschrieben von ÖBV Theater am in Blog

Festival inklusive Theater 2020
Innsbrucks und Tirols 3. Festival für inklusives
Theater, Musik und Tanz
2. bis 4. Dezember 2020
BRUX/Freies Theater Innsbruck
Veranstalter: spectACT – Verein für politisches und soziales Theater
Mitveranstalter: ÖBV Theater, Theater Verband Tirol, BRUX – Freies Theater Innsbruck

Beschreibung:
Das „Festival inklusive Theater“ findet nach 2016 und 2018 zum 3. Mal statt und zeigt exemplarisch vorbildliche und professionell erarbeitete Theaterprojekte mit Menschen mit Behinderung aus Tirol, Südtirol, Sachsen und der Steiermark. Hinzu kommen Tanz-performances und Musik, ebenfalls inklusiv erarbeitet und dargeboten. Es gelingt uns damit eine grenzüberschreitende (Landes- und Staats¬grenzen, Genregrenzen, Grenzen in den Köpfen) Begegnung und einen Austausch im Bereich Kunst und Kultur von Menschen mit Behinderung zu ermöglichen.

Nachdem bei den ersten beiden Festivals eine klar gesellschaftspolitische Ausrichtung (Präsentation des Legislativen Theaterprojekts zur partizipativen Miterarbeitung des neuen Tiroler Teilhabegesetzes 2016 sowie Liveschaltung zur Verleihung des Inklusions-preises 2018) gegeben war, wollen wir dieses Mal möglichst breit angelegt auf die Situation von und das Angebot von und für Menschen mit Behinderungen aufmerksam machen.

Kooperation und Unterstützung:
Deshalb laden wir zur Beteiligung, Kooperation und Unterstützung des „Festivals inklusive Theater“ ein. Folgende Möglichkeiten sind uns dazu eingefallen:
• Organisationen, Vereine, Institutionen, Initiativen und Einzelpersonen sind eingeladen auf ihre Anliegen – gerne kreativ – aufmerksam zu machen.
• Organisationen, Vereine, Institutionen, Initiativen sind eingeladen auf ihre Projekte und Angebote durch Folder, Flyer, Broschüren etc. aufmerksam zu machen.
• Betriebe und Unternehmen sind eingeladen, ihre Angebote und Produkte zu präsentieren.
• Alle sind eingeladen sich die Vorstellungen und Darbietungen anzuschauen, diese Einladung weiterzuleiten und dadurch das Festival zu unterstützen.
• Gerne nehmen wir weitere Anregungen und Vorschläge entgegen.
Alle Wünsche und Ideen diesbezüglich bitte an: armin.staffler@spectACT.at
Eine finanzielle Unterstützung ist durch freiwillige Spenden möglich (Der Eintritt ist grundsätzlich frei!) oder durch den Kauf einer Hand- und Körpercreme von LUSH. (Mehr dazu auf der letzten Seite.)


Rückblick anhand von Stimmen aus dem Publikum von 2018:

(Ich) gratuliere euch zu dem tollen Festival. (…) was ich erlebt hab, hat mich sehr beeindruckt. Ich fand den organisatorischen Aufbau und die inhaltliche Ausrichtung sehr gelungen und war wirklich total beeindruckt (…). Es war schön wieder ganz andere Menschen im BRUX anzutreffen und auch das Verhältnis von Gastspielen von außerhalb und lokalen Gruppen fand ich gut, ebenso wie die Aufforderung zur Vernetzung, ins Gespräch zu kommen.
Alles Gute, Michaela Senn (Vize-Obfrau im BRUX, Performance, Regie, Text, interdisziplinäre Kunst)

Vielen Dank für diesen einzigartigen Abend. Nicht nur mir sondern auch meiner Frau hat das Stück sehr gut gefallen und es hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich (…) würde einen Besuch jedem empfehlen. (…) Nachdenklich, amüsant, bewegend, einfühlsam und wertvoll… sind die Worte, die mir dazu einfallen. Alles Gute und bitte weiter so! Beste Grüße,
Wolf Grünzweig (Referent – Koordinator des Behindertenbeirates der Stadt Innsbruck)

Ich wollte mich herzlich bedanken für die Ausrichtung des „Festival inklusive Theater 2018.“ Nicht nur mich haben die Auswahl und die Darbietungen begeistert und sehr berührt, auch meine Begleiter*innen. Und ich würde dich auf jeden Fall bitten, die Mühen nicht zu scheuen und nächstes Jahr, spätestens übernächstes wieder das Festival zu organisieren. (…) Beim Festival erlebe ich als Zuschauer durch die unverstellten, leidenschaftlichen und klaren Ausdrucksformen eine Katharsis, wie ich sie derart in keiner anderen Theaterform erleben konnte/kann. (…) Nicht nur als Schauspieler und Regisseur, als Mensch bin ich in Herz und Seele bewegt. Alles Gute!
Nik Neureiter (Vorstandsmitglied im BRUX und Schauspieler/Regisseur)

Ein Bericht zum Festival 2018 findet sich unter: http://www.spectact.at/files/articles/projekte/Rueckblick_-_Festival_inklusive_Theater_2018.pdf
Die Bitte nach einem „Weiter so!“ versuchen wir heuer mit einem sorgfältig kuratierten und um einen Tag ausgeweiteten Programm zu erfüllen.


Vorläufiges Programm für 2020
Mi (2. Dezember 2020) 11:00 Uhr: „Kein Päckchen für Sando“ (Mezzanin Theater, Graz)
18:00 Uhr: „Wiedersehn in Afghanistan“ (spectACT, Innsbruck)
19:00 Uhr: „Kein Päckchen für Sando“ (Mezzanin Theater)
20:00 Uhr: POWERband Tirol, Landeck
Do (3. Dezember 2020) 19:00 Uhr: „Sommernachtstraumschiff“ (3nsemble 23, Leipzig)
20:15 Uhr: Danceability, Innsbruck
Fr (4. Dezember 2020) 18:00 Uhr: „Wiedersehn in Afghanistan“ (spectACT, Innsbruck)
19:00 Uhr: „Ulli Ullmann“ (Transitheart Productions, Linz)
20:30 Uhr: InnTango, Innsbruck


Zu den einzelnen Produktionen/Beiträgen
„Kein Päckchen für Sando“ / Mezzanin Theater (Graz)
Eine berührende Geschichte über Ausgrenzung und Migration, spannend und feinfühlig erzählt.
Könnte der große Aktenschrank im „Amt für nicht zustellbare Postsendungen“ reden, dann hätte er einiges zu erzählen. Besonders nahe geht ihm das Schicksal des zehnjährigen Sando, der sein Päckchen nicht bekommen hat, weil seine Oma auf dem Weg zur Post verunglückt ist. So will er sich allein zu seinen Eltern in Österreich durchzuschlagen. Doch der Weg durch Rumänien ist lang und er muss einige Hürden überwinden. Mit Einfallsreichtum und der Hilfe der Damen vom Amt versucht der Aktenschrank die Geschichte von Sando zu einem guten Ende zu führen.

„Sommernachtstraumschiff“ / 3nsemble 23 (Leipzig)

Soweit ist es gekommen. Nirgends waren sie erfolgreich. Alle Versuche sind gescheitert, die Bühnen zu erobern. Als letzte Chance lassen sich die Schauspieler von 3nsemble 23 als Unterhaltungstruppe für eine Kreuzfahrt buchen. Doch wie begeistert man das Publikum, wenn man sich für Versager hält? Man klaut den Erfolg eines anderen. Shakespeare! Shakespeare verspricht Erfolg. Der Erfolg dieses Autors wird auch den stotternden Karrieren der Schauspieler von 3nsemble 23 auf die Sprünge helfen. Und dafür sagt 3nsemble 23 zum satten Kreuzfahrtpublikum: Wir spielen, was ihr wollt von Shakespeare!

 

„Ulli Ullmann“/ Transitheart Productions (Linz)
Es geht um Sehnsucht und um die Geschichte der Ulli Ullmann, um eine Frau im Rollstuhl und die Frage, was Begehren ist. Die Sehnsucht nach dem Begehren der anderen, der endlosen Frage des Gefallens und der Überwindung von Grenzen, Einschränkungen und Normen. Die Idee für dieses Tanzprojekt entstammt aus dem Alltag Ulli Ullmanns und ihren Erfahrungen mit den Themen Sexualität und Erotik. Die Herangehensweise und Dramaturgie basiert dabei auf Gesprächen mit der „Rollstuhl¬fahrerin“ Ulli Ullmann und deren individueller Auseinandersetzung mit diesem Thema, das in viel tiefere zwischenmenschliche und gesellschaftliche Schichten greift und Fragen von enormer Aktualität, zu Begierde, Weiblichkeit und Ästhetik aufwirft.

„Wiedersehn in Afghanistan“ / spectACT
Diese Eigenproduktion, die von den beiden Mitorganisator*innen Julia Vindl und Roman Wegmann gemeinsam mit einer Gruppe von Menschen mit Behinderung erarbeitet werden wird, wird beim Festival seine Premiere feiern.

Foto: „Wir lassen uns nicht behindern“ (2018)

DanceAbility (Innsbruck)

Dance Ability macht Tanz für alle Menschen möglich, unabhängig von deren Einschränkungen, und ist somit eine integrative Tanzmethode, die Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen bringt.
Dance Ability ist eine Methodik bzw. Philosophie des kreativen Ausdruckstanzes basierend auf Improvisation und Kontaktimprovisation. Dies bedeutet Tanzen ohne vorgegebene Formen, mit eigenen Bewegungen, in eigener Zeit und mit eigenem Ausdruck.

InnTango (Innsbruck)
Wir möchten auch in Innsbruck für Menschen mit Behinderung die Möglichkeit schaffen, Tango tanzen zu lernen. Der Verein InnTango möchte im Bereich „Tango tanzen“ die Inklusion leben. Erhofft wird, Hemmungen und Ängste gegenüber dem Unge¬wohnten in der Gesellschaft ein Stück weit abzubauen und Menschen mit Behinderung neue Wege zu öffnen. Wir können voneinander so viel lernen!

POWERband Tirol (Landeck)

2011 wurde die Inklusionsband von dem Imster Musiker, Jazz- und Sozialpädagogen Christoph Heiß gegründet. Bald schon wurde das Potenzial der Inklusionsband erkannt und es können bis heute musikalische Highlights wie der Auftritt beim TschirgArt Jazzfestifal als Support von Al Jarreau, Jazzsessions mit renommierten Jazzmusiker*innen und eine Vielzahl von unterschiedlichsten Auftritten verzeichnet werden. Dazu gehören beispielsweise der Life Award in Innsbruck, die Damen-WM St. Anton, das Behinderten-sportevent RollRinn, Auftritte bei Licht ins Dunkel im ORF Studio, ein Auftritt beim internationalen Symposium einer inklusiven Musik- und Tanzpädagogik in Innsbruck etc.
2017 wurde der POWERband TIROL der Engelbert Stenico Kulturpreis der Stadt Landeck aufgrund der Verdienste um Inklusion verliehen.

Rundherum
Ergänzt und komplettiert wird das Festival durch ein Catering des Dinner Club Innsbruck (vom Verein zur Förderung des Integrationshauses der Diözese Innsbruck) sowie hoffentlich zahlreiche Kooperationen mit Initiativen aus dem Bereich Inklusion in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.

Das „Festival inklusive Theater 2020“ unterstützen
und anderen oder sich selbst eine Freude machen!
• Eine hochwertige Hand- und Körpercreme von LUSH (ohne Tierversuche,
„Eine Creme mit zartem, blumigem Duft, die nicht nur der Haut Gutes tut.“)
für 5.- €
• Der Gesamterlös kommt dem „Festival inklusive Theater“ zu Gute
• Entweder als Geschenk (Nikolaus! Weihnachten!!!) für Ehrenamtliche,
die Belegschaft, Freundinnen oder Freunde …
• … oder einfach für sich selbst.
Einfach ein Mail mit der gewünschten Anzahl bis 25. November 2020 an armin.staffler@spectACT.at und entweder während des Festivals im BRUX abholen oder sich vorbeibringen lassen!

Im Namen des Planungsteams und aller Beteiligten bedanke ich mich bereits an dieser Stelle (fürs Lesen bis zum Ende) und freue mich auf Rückmeldungen, Zusagen, Angebote, Ideen oder auch Fragen von Dir/euch/Ihnen!

DANKE und die besten Grüße,

Mag. Armin Staffler
Obmann „spectACT – Verein für politisches und soziales Theater“
c/o Haus der Begegnung
Rennweg 12
6020 Innsbruck
ZVR-Zahl: 398841684

Das „Festival inklusive Theater“ wird gefördert und unterstützt von:

Brux – Freies Theater Tirol

Theaterverband Tirol

ÖBV Theater

 

 

 

 

Kurzbericht: Zur Theaterfreien Zeit …

Geschrieben von Mona Egger-Grabher am in Blog

… oder: gemeinsam durch die Zeiten, in denen die Bühnen unbespielbar waren!

Und dann waren plötzlich die Theater alle zu. Die professionellen ganz spektakulär mit Pressekonferenzen und starken Nachrichten. Die Amateurtheater still und quasi heimlich. Auf den facebook-Seiten der Gruppen, auf den Homepages der Amateurbühnen konnte man die Hiobsbotschaften lesen: „ABGESAGT“, „Leider müssen wir euch enttäuschen…“, „Die Karten werden zurückgenommen.“, „Vielleicht im nächsten Jahr..“ und vieles mehr …

LOCKERUNGSVERORDNUNG

Geschrieben von ÖBV Theater am in Blog

Für Kunst- und Kulturveranstaltungen gelten strikte Vorgaben betreffend Anzahl der Teilnehmer*innen und Sicherheitsmaßnahmen. Was das für die Praxis heißt haben wir für euch hier zusammengestellt.                       Ihr findet ganz unten als pdf auch noch den vollständigen Text der Verordnung. Bei Unklarheiten wäre es wahrscheinlich gut, sich mit der zuständigen Gemeindeverwaltung in Verbindung zu setzen.


Welche Personengrenzen sind zu beachten?


Publikumsobergrenzen für Veranstaltungen MIT zugewiesenen, gekennzeichneten Sitzen:


ab 29.05.2020: Indoor bis zu 100 Besucher*innen | Outdoor bis zu 100 Besucher*innen
ab 01.07.2020: Indoor bis zu 250 Besucher*innen | Outdoor bis zu 500 Besucher*innen
(Hinweis: ab 100 Personen ist ein Präventionskonzept erforderlich, siehe unten)
ab 01.08.2020: Indoor bis zu 500 Besucher*innen | Outdoor bis zu 750 Besucher*innen
(Hinweis: ab 100 Personen ist ein Präventionskonzept erforderlich, siehe unten)
bei Bewilligung des Präventionskonzepts durch die Bezirksverwaltungsbehörde:
Indoor bis zu 1.000 Besucher*innen | Outdoor bis zu 1.250 Besucher*innen möglich
ab 01.09.2020: ist noch alles offen. Die Entscheidungen dazu sollen Mitte Juni erfolgen, wenn die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Evaluierung vorliegen.


Publikumsobergrenzen für Veranstaltungen OHNE gekennzeichnete Sitzplätze / Stehplätze:


Für Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Plätze gilt bis Ende August eine Obergrenze von max. 100 Besucher*innen.


In der Verordnung werden „Stehplätze“ nicht explizit angesprochen. Das Kulturministerium verweist jedoch an mehreren Stellen explizit darauf, dass die Formulierung „ohne zugewiesene und gekennzeichnete Plätze“ Veranstaltungen mit Stehplätzen ermöglicht (siehe Aussendung und Erläuterung) – bei Einhaltung der Obergrenze von max. 100 Besucher*innen.
Der Mindestabstand von 1m zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist unbedingt einzuhalten. Weiters ist in geschlossenen Räumen eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.


Wie ist die Personenobergrenze zu berechnen?


Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, sind in die vorgegebenen Höchstzahlen nicht einzurechnen. Das heißt, die Personenbegrenzungen beziehen sich auf das Publikum, künstlerisches / organisatorisches / technisches Personal ist nicht mitzuzählen.
Welche allgemeinen Vorgaben gelten für Veranstaltungen?


1. Abstandsregeln:
Ein Meter Abstand bleibt die Grundregel, aber es gibt Ausnahmen, die Kulturveranstaltungen möglich machen, wenn etwa Sitzreihen enger gebaut sind:


* Entweder ein Meter Abstand (Sitzmitte zu Sitzmitte) oder ein Sitzplatz muss seitlich frei bleiben („Schachbrettmuster“) – Achtung: Maskenpflicht beachten


*Menschen, die im gemeinsamen Haushalt leben, dürfen ohne Abstand nebeneinander sitzen
*Bis zu vier erwachsene Menschen, die gemeinsam eine Veranstaltung besuchen, dürfen ebenfalls direkt nebeneinandersitzen (analog zur Regelung in der Gastronomie, sogn. „Besucher*innen-Gruppe“).


HINWEIS: Wir erhalten zahlreiche Anfragen zur Regelung des 1m Abstand zwischen Sitzen. Die Information zur Messvorgabe „Sitzmitte zu Sitzmitte“ ist eine Information des Kulturministeriums, die jedoch nur dann anzuwenden ist, wenn die Grundregel von 1m Mindestabstand aufgrund baulicher Umstände (fix verschraubte Sitze) nicht einhaltbar ist. In der Verordnung heißt es dazu im Wortlaut: „Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen ist ein Abstand von mindestens einem Meter gegenüber anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben oder nicht einer gemeinsamen Besuchergruppe gemäß § 6 Abs. 5 angehören, einzuhalten. Kann dieser Abstand auf Grund der Anordnungen der Sitzplätze nicht eingehalten werden, sind die jeweils seitlich daneben befindlichen Sitzplätze freizuhalten, sofern nicht durch andere geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.“


2. Maskenpflicht (Mund-Nasen-Schutz):
Beim Betreten und Verlassen einer Veranstaltung in geschlossenen Räumen muss stets ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Befinden sich die Besucher*innen auf denen ihnen fix zugewiesenen Sitzplätzen, muss keine Maske getragen werden.


Wenn der Abstand von einem Meter unterschritten wird, ist auch im Publikum ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Das heißt: wenn der Mindestabstand von einem Meter aufgrund baulicher Umstände nicht eingehalten werden kann (etwa trotz Freilassen der seitlich daneben befindlichen verbauten Sitze weniger als 1 Meter), ist vom Publikum auch auf den Sitzplätzen ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.


Bei Veranstaltungen ohne fix zugewiesene und gekennzeichnete Plätze besteht in geschlossenen Räumen grundsätzlich eine Maskenpflicht.


Hinweis: Ab 15. Juni soll die Maskenpflicht gelockert werden und nur mehr in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Gesundheitsbereich inklusive Apotheken sowie bei Dienstleistungen, bei denen man keinen Mindestabstand einhalten werden kann (z.B. Friseur) gelten. Die Rechtsgrundlage liegt noch nicht vor. Wir gehen jedoch davon aus, dass diese Lockerung somit auch für Veranstaltungen gelten wird.


3. Vorgaben für Veranstaltungen über 100 Personen / COVID-19-Präventionskonzept
Für Veranstaltungen mit über 100 Personen muss der/die Veranstalter*in zusätzlich eine*n COVID-19-Beauftragte*n bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept ausarbeiten und umsetzen.


Anforderungen an das COVID-19-Präventionskonzept:


*Schulung der Mitarbeiter*innen und
*aufbauend auf einer Risikoanalyse Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos. Dazu zählen insbesondere:
*Regelungen zur Steuerung der Besucher*innenströme (z. B. Ein- und Auslass, Kassa, Ticketkontrolle, Garderobe, Sanitäranlagen, allf. Pausenbuffets)
*Spezifische Hygienevorgaben (z.B. Desinfektionsmöglichkeiten, Reinigungspläne, regelmäßiges Lüften)
*Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer COVID-19 Infektion
*Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen,
*Regelungen betreffend die Verabreichung von Speisen und Getränken


Das Vorliegen von Lüftungsanlagen ist keine verbindliche Voraussetzung. Oftmaliges, intensives Lüften wird jedoch dringend empfohlen.


Das Gesundheitsministerium wird dazu demnächst Checklisten und Empfehlungen veröffentlichen.


Leider liegen bislang keine Informationen vor, welche Aufgaben und Verantwortung dem/der COVID-19-Beauftragte*n zukommen soll.


Für Veranstaltungen ab 1. August gibt es die Möglichkeit Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplatzen mit bis zu 1000 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 1.250 Personen im Freiluftbereich durchzuführen, sofern das Präventionskonzept von der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde bewilligt wurde.


In welchen Fällen muss das COVID-19-Präventionskonzept bewilligt werden?


Für Veranstaltungen ab 1. August mit Indoor über 500 Besucher*innen (bis maximal 1.000 Besucher*innen) und Outdoor über 750 Besucher*innen (bis maximal 1.250 Besucher*innen) muss das COVID-19 Präventionskonzept des/der Veranstalters durch die für den Veranstaltungsort örtlich zuständige Bezirksverwaltungsbehörde bewilligt werden.


Die Entscheidungsfrist für die Bewilligung beträgt vier Wochen ab vollständiger Vorlage der Unterlagen. In diesem Verfahren sind auch folgende Umstände als Voraussetzung für die Bewilligung zu berücksichtigen:


a)die epidemiologische Lage im Einzugsgebiet der Veranstaltung,
b)die Kapazitäten der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde im Falle einer notwendigen Kontaktpersonennachverfolgung aufgrund eines Verdachts- oder Erkrankungsfalls bei der Veranstaltung.
Müssen Besucher*innen-Daten erhoben werden?


Laut Datenschutzbehörde sind Veranstalter*innen von „Massenveranstaltungen“ auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde zur Auskunftserteilung über Verdachtsfälle und Infektionen nach Art. 9 Abs. 2 lit. i DSGVO iVm § 5 Abs. 3 Epidemiegesetz 1950 verpflichtet. Und Weiter: „Die Pflicht zur Auskunftserteilung erfasst auch die Übermittlung von Besucher*innen-Daten im notwendigen Ausmaß. Diese Auskunftserteilung kann insbesondere dann relevant werden, sofern es in Zukunft wieder zu Verschärfungen der Ausgangsbeschränkungen kommen sollte.“


Unserer Ansicht nach besteht erheblicher Interpretationsspielraum, ab wann bzw. unter welchen Bedingungen Veranstalter*innen verpflichtet sind Besucher*innen-Daten zu erheben. In der COVID-19-Lockerungsverordnung findet eine verpflichtende Datenerhebung jedenfalls keine Erwähnung. Wir sind um Klärung bemüht.


Im Hinblick auf wiederkehrende Veranstaltungen (Workshops, Kurse) empfiehlt sich jedenfalls geeignete Maßnahmen zu setzten, z.B. Registrierungssystem, dokumentierte Teilnahme, um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können. 


FAQs der Datenschutzbehörde: Datenschutz und Coronavirus
Sind Pausen bei Veranstaltungen möglich?
Grundsätzlich sind Pausen während Veranstaltungen erlaubt. Zu beachten ist, dass die 1-Meter Abstandsregel strikt einzuhalten ist – diese gilt im sämtlichen Räumlichkeiten, für Sanitärbereiche, Garderobe, etc. (Konzept zur Steuerung der Besucher*innen-Ströme). Weiteres ist ein Mund-Nasen-Schutz zur Minimierung des Ansteckungsrisikos zu tragen.                                                                                                                               Pausenbuffets sind möglich und sind nach den Regelungen der Gastronomie auszurichten.


Können Getränke und Speisen verkauft werden?


Grundsätzlich ja. Die Verpflegung muss im jeweiligen COVID-19-Präventionskonzept der Veranstalter*innen geregelt werden. Für das Verabreichen von Speisen und den Ausschank von Getränken an Besucher*innen bei Veranstaltungen kommen die Regelungen der Gastronomie zur Anwendung.


Die Betreiber/Betreiberinnen der Ausschank/Buffets haben jedenfalls sicherzustellen, dass sie und ihre Mitarbeiter*innen bei Kunden*innenkontakt eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet.


Die weiteren Regelungen für die Gastronomie sind:


* Speisen und Getränken dürfen nicht in unmittelbarer Nähe der Ausgabestelle konsumiert werden (keine „Thekenkonsumation“).
* Selbstbedienung ist nur zulässig, wenn die Speisen und Getränke vom Betreiber bzw. der Betreiberin oder Mitarbeiter*innen ausgegeben werden oder zur Entnahme vorportionierter und abgedeckter Speisen und Getränke.
* keine freie Platzwahl in geschlossenen Räumen. Kund*innen sind vom Betreiber / der Betreiberin oder Mitarbeiter*innen zu platzieren
* zwischen den „Verabreichungsplätzen“ (Tischen) ist ein Mindestabstand von einem Meter einzuhalten
* Mitarbeitende haben bei Kund*innen-Kontakt einen Mund-Nasen-Schutz oder sonstige geeignete Schutzvorrichtung zu tragen
* Kund*innen haben beim Betreten von geschlossenen Räumen ebenso einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen bis sie sich am Verabreichungsplatz einfinden.
* sowie allgemein ist immer die 1m Mindestabstand-Regel einzuhalten (zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben bzw. Besucher*innen-Gruppen);


Welche Personen dürfen nebeneinander sitzen?
Der Mindestabstand von 1m gilt nicht für Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben und Besucher*innen-Gruppen. Besucher*innen-Gruppen bestehen aus maximal vier Erwachsenen zuzüglich ihrer minderjährigen Kinder oder minderjährigen Kindern, denen gegenüber Obsorgepflichten vorhanden sind. Bei Ein- und Auslass ist darauf zu achten, das zwischen Besucher*innen-Gruppen ein Abstand von mindestens einem Meter besteht (und wie immer alle einen Mund-Nasen-Schutz tragen).


Hinweis: Ab 15. Juni sollen Lockerungen bzgl. der Größe von Besucher*innen-Gruppen kommen. Für die Gastronomie wurde angekündigt, dass die Regel von maximal vier erwachsenen Personen an einem Tisch fallen soll. Nachdem sich die Vorgabe für Veranstaltungen auf die Regelungen der Gastronomie bezieht, gehen wir davon aus, dass damit auch größere Besucher*innen-Gruppen in Veranstaltungen möglich sein werden – und mehr als vier Personen, die gemeinsam eine Veranstaltung als Gruppe besuchen, zusammensitzen können.


Was gilt alles als Veranstaltung?
Als Veranstaltungen gelten „geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen zur Unterhaltung, Belustigung, körperlichen und geistigen Ertüchtigung und Erbauung. Dazu zählen jedenfalls kulturelle Veranstaltungen, Sportveranstaltungen, Hochzeiten, Filmvorführungen, Ausstellungen, Vernissagen, Kongresse, Angebote der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit, Schulungen und Aus- und Fortbildungen“.


Für welche Veranstaltungen gelten diese Vorgaben nicht?


Die oben dargestellten Vorgaben gelten NICHT für:


* Veranstaltungen im privaten Wohnbereich,
* Veranstaltungen zur Religionsausübung (jedoch für Hochzeiten und Begräbnisse)
* Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz 1953, BGBl. Nr. 98/1953. Diese sind unter den * Voraussetzungen des genannten Bundesgesetzes zulässig.
* Zusammenkünfte zu beruflichen Zwecken, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind,
* Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien,
* Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen (siehe Sonderbestimmungen für Vereinsversammlungen)
* Betretungen von Theatern, Konzertsälen und -arenen, Kinos, Varietees und Kabaretts, die mit mehrspurigen Kraftfahrzeugen erfolgen (z.B. Autokino);


Ist Straßenkunst / Straßenmusik wieder erlaubt?
Grundsätzlich ist unter Einhaltung der Bestimmungen der COVID-Lockerungsverordnung Straßenkunst wieder zulässig. Die jeweiligen örtlichen Bestimmungen sind zu beachten (Genehmigungs- bzw. Anzeigepflichten, etc.).
Beispielsweise ist in Wien die Straßenkunstverordnung zu beachten. Nach Auskunft der MA 36 können Platzkarten wieder beantragt werden (Platzkarten für Juni können bis 15. Mai beantragt werden). An Orten für die Darbietung von Straßenkunst ohne Platzkarte ist Straßenkunst in Wien ab sofort (unter Einhaltung der Straßenkunstverordnung) möglich. Nähere Informationen bei der IG Kultur Wien. Ähnlich ist die Situation in der Stadt Salzburg: Hier ist die entsprechende Straßenmusikanten-Verordnung zu beachten. An jenen Orten, die von der Anzeigenpflicht in der Stadt Salzburg befreit sind, ist Straßenmusik unter Einhaltung der COVID-19 Lockerungsverordnung wieder zulässig.


Welche Regeln gelten für Proben, Workshops, Kurse und Unterrichtstätigkeit?
Aktuelle Bestimmungen zu Proben


Proben zu beruflichen Zwecken sind zulässig. Auch hier gilt der 1-Meter-Abstand als Grundregel. Aber, wenn die Eigenart der Tätigkeit es erfordert und andere Schutzmaßnahmen ergriffen werden, kann davon abgesehen werden. Andere Schutzmaßnahmen können sowohl technische (z.B. Mund-Nasen-Schutz) als auch organisatorische (z.B. getrennte Teams) sein.


Proben im Amateur-Bereich sind nun ebenfalls zulässig, sofern es sich um die Vorbereitung von künstlerischen Darbietungen handelt.
Für Teilnehmer*innen an Proben und Mitwirkende an künstlerischen Darbietungen – unabhängig davon ob es sich um berufliche oder nicht-berufliche Tätigkeit – gelten sinngemäß die Bestimmungen der COVID-19-Lockerungsverordnung zu beruflichen Tätigkeiten:


3. Ort der beruflichen Tätigkeit
(1) Am Ort der beruflichen Tätigkeit ist zwischen den Personen ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten, sofern nicht durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
(2) Die Verpflichtung zum Tragen von einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung in Bereichen, wo dies nicht ohnehin auf Grund anderer Rechtsvorschriften verpflichtend erforderlich ist, ist nur im Einvernehmen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zulässig.
(3) Kann auf Grund der Eigenart der beruflichen Tätigkeit der Abstand von mindestens einem Meter zwischen Personen nicht eingehalten werden, ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren, etwa durch technische oder organisatorische Schutzmaßnahmen, wie das Bilden von festen Teams, der Anbringung von Trennwänden oder Plexiglaswänden.


Hinweis: Zu möglichen Schutzmaßnahmen im Probenbetrieb soll es Empfehlungen vom Gesundheitsministeriums geben. Diese liegen bislang nicht vor.


Aktuelle Bestimmungen Workshops, Kursen und Unterrichtstätigkeit
Workshops, Kurse und Kulturvermittlungsprogramme – sowie allgemein Schulungen, Aus- und Fortbildungen – sind als Veranstaltungen einzustufen. Sie dürfen wieder durchgeführt werden, unabhängig davon, ob es sich um ein kommerzielles oder unentgeltliches Angebot handelt. Es gelten die Regeln für Veranstaltungen.
Ergänzend hält die COVID-19-Lockerungsverordnung fest:


10. Veranstaltungen

(9) Kann auf Grund der Eigenart einer Schulung, Aus- und Fortbildung
1.der Mindestabstand von einem Meter zwischen Personen und/oder
2. von Personen das Tragen von einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung nicht eingehalten werden,
ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren. Die Verpflichtung zum Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung gilt nicht für Teilnehmer, während sie sich auf ihren Sitzplätzen aufhalten sowie für Vortragende.


Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können und die Einhaltung der Abstandsregeln zu vereinfachen, wird empfohlen geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Guppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme.


Auch Privat- bzw. Einzelunterricht ist seit 15. Mai unter Einhaltung der Abstands- und Hygienebestimmungen wieder erlaubt.

Darf im Kulturverein wieder regulär gearbeitet werden?
Grundsätzlich ja. Für Vereinsaktivitäten (Veranstaltungen, Vereinsfeste etc.) mit Besucher*innen/Teilnehmer*innen gelten die allgemeinen Bestimmungen. Für Sitzungen und Versammlungen der Vereinsorgane (Vorstandssitzungen, Mitgliederversammlung) gibt es Ausnahmebestimmungen.


Zu beachten ist aber, dass der Verein gegenüber seinen Mitgliedern Schutz- und Sorgfaltspflichten hat.  Es sollten daher auch im Vereinsbereich die Abstands- und Hygienebestimmungen strikt eingehalten werden, der Verein die Mitglieder entsprechend informieren sowie auf deren Umsetzung achten.
Rechtsgrundlage: COVID-19-Lockerungsverordnung


Was ist allgemein zu beachten, wenn im Kulturverein gearbeitet wird?
Für berufliche Tätigkeiten sowie Mitwirkende an künstlerischen Darbietungen allgemein definiert die COVID-19 Lockerungsverordnung folgende Voraussetzungen:
* am Ort der beruflichen Tätigkeit ist zwischen den Personen ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten, sofern nicht durch entsprechende Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
* Die Verpflichtung zum Tragen von einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung in Bereichen, wo dies nicht ohnehin auf Grund anderer Rechtsvorschriften verpflichtend erforderlich ist (bei Kontakt mit Kund*innen), ist nur im Einvernehmen zwischen Arbeitgeber*in und Arbeitnehmer*in zulässig.
* Kann auf Grund der Eigenart der beruflichen Tätigkeit der Abstand von mindestens einem Meter zwischen Personen nicht eingehalten werden, ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.


Eine Aufforderung, dass berufliche Tätigkeit vorzugsweise außerhalb der Arbeitsstätte erfolgen soll (Home-Office), findet sich in der Verordnung nicht mehr.


Gelten die Veranstaltungsregeln auch für Sitzungen oder Mitgliederversammlungen von Vereinen?


Nein. Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen sind ausgenommen. Die Grenze von maximal 10 Personen bei Veranstaltungen gilt also nicht für Mitgliederversammlungen oder Vorstandssitzungen von Vereinen. Für rein gesellige Zusammenkünfte von Vereinen gelten jedoch die allgemeinen Veranstaltungsregeln.


Findet die Vereinsversammlung an einem öffentlichen Ort in einem geschlossenen Raum statt, so gilt die Pflicht zur Einhaltung von 1 Meter Mindestabstand und Tragen eines Mund-Nasenschutzes für Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben. Die eigene Vereinsräumlichkeiten sind nicht als öffentlicher Ort einzustufen, auch nicht angemietete Räume, die ausschließlich dem Verein für seine Versammlung zur Verfügung stehen und zu dem nur geladene Vereinsmitglieder Zutritt haben.


Jedoch hat der Verein gegenüber seinen Mitgliedern Schutz- und Sorgfaltspflichten, wie etwa RA Dr. Höhne betont. Entsprechend sollte auch im Vereinsbereich die Abstands- und Hygienebestimmungen bis auf Weiteres eingehalten werden und der Verein auf deren Umsetzung achten.


Hinweis: Zur Erleichterung für Vereine wurden Sonderbestimmungen erlassen, die bis 31.12.2020 virtuelle Sitzungen ermöglichen, auch wenn sich dazu keine Regelung in den Vereinsstatuten findet. Ebenso wurde die Möglichkeit geschaffen Versammlungen, an denen mehr als 50 Personen teilnahmeberechtigt sind, bis zum Jahresende 2021 zu verschieben.
COVID-19-LV, Fassung vom 30.05.2020

Zusammenfassung von Hermine Touschek

Copyright © 2019 ÖBV Theater