21. AITA/IATA asbl Kongress DRAMA IN EDUCATION

Geschrieben von ÖBV Theater am in AITA / IATA, Ausschreibungen International, Drama in Education, IDEA. AUSTRIA, Weiterbildung

ENGLISH >>

21. AITA/IATA asbl Kongress
in Kooperation mit IDEA.AUSTRIA und ÖBV Theater

banner_transparent

Changes –  Challenges – Choices
die Kunst das „Richtige“ zu tun


Freitag, 7. April bis Mittwoch, 12. April 2017  – Bildungshaus Schloß Retzhof / STMK

Kongresssprache: ENGLISH



DRAMA IN EDUCATION

DRAMA IN EDUCATION als Experimentierfeld im pädagogischen Kontext für reale Entscheidungen, als Hilfe für zielgerichtetes und ergebnisoffenes Handeln. 
DRAMA IN EDUCATION als Möglichkeit reale Vorgänge intellektuell, emotional und körperlich zu begreifen, um leichter aktiv zu werden.

Die Probleme, die unsere Gesellschaft zu bewältigen hat, nehmen rasant zu.

Wegschauen ist keine wirkliche Option – also bleibt nur das Hinschauen – als ein erster Schritt. Die Herausforderungen, die sich daraus ergeben, münden in ganz verschiedenen Möglichkeiten des Handelns. Und hier kommt das Theater ins Spiel – oder besser gesagt, das Dramatische…

Weitere Informationen »

  • Drama / Theater in Education ist ein Experimentierfeld für reale Entscheidungen, in seinem Rahmen erproben wir uns.
  • Drama / Theater in Education kann uns helfen, zielgerichtet und ergebnisoffen zu handeln.
  • Drama / Theater in Education lässt uns reale Vorgänge intellektuell, gefühlsmäßig und körperlich begreifen und mit ebensolchem Handeln aktiv werden. Die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema rückt unterschiedliche Bewältigungsstrategien ins Blickfeld.

Wir laden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des IDEA-Kongresses 2017 dazu ein, diese – unterschiedlich gelingenden – Prozesse als Herausforderung, als Chance und als Wendepunkt zu sehen, zur Entwicklung von Strategien im Sinne dramapädagogischen Arbeitens und zur persönlichen Bereicherung durch die ästhetische Erfahrung.

Die Kunst des Theaters verbindet die ganze Welt – sie kann uns dabei helfen, „das Richtige“ zu tun, und zwar bei nahezu allen Themen, die uns bewegen.


Referenten: 

Susanne Schrader

Weitere Informationen »

Kunst ist das Gewissen der Gesellschaft. Sie spiegelt die Realität wider, verändert den Blickwinkel darauf und greift in sie ein.

Die Kunst im Allgemeinen und das Theater im Besonderen sind wichtig und elementar für die Entwicklung des Menschen und der Gesellschaft.

Mit der Methode des autobiographischen Theaters* untersuchen wir, was das, was wir auf der Bühne erzählen wollen, mit uns persönlich zu tun hat. Und wir stellen uns Fragen im gesellschaftlichen und politischen Kontext.

Wir glauben an die Veänderbarkeit und Gestaltbarkeit der Welt durch Theater.

Susanne Schrader (Jahrgang 1968) studierte Germanistik, Philosophie und Allgemeine Sprachwissenschaften in ihrer Geburtsstadt Münster/Westfalen und Zeichnen an der Académie des Beaux-Arts, Saint-Gilles in Brüssel, ihrem Wahlwohnort.

Sie nahm seit 1989 an zahlreichen internationalen Theaterprojekten und Fortbildungen als Regieassistentin, Regisseurin und Spielerin teil.

Seit 1997 ist sie Mitglied des AGORA-Theaters (Sankt Vith, Belgien), dem Theater der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, das von Marcel Cremer vor rund 35 Jahren gegründet wurde.

Vor vielen Jahren begann sie, mit Kindern in Schulateliers künstlerisch zu arbeiten. Seit 2011 leitet sie theaterpädagogische Workshops und Projekte mit Kindern und Jugendlichen sowie Lehrerfortbildungen im Bereich Theater.

Seit Januar 2014 ist Susanne Schrader leitende Theaterpädagogin des AGORA-Theaters im Auftrag der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens.agora-theater.net/cms/index.php?article_id=9

* Die autobiographische Methode hat Marcel Cremer (1955-2009) gemeinsam mit den Spielern des AGORA Theaters und den Mitwirkenden seiner Theaterarbeit und Werkstätten in 30 Jahren entwickelt. Sie wird vom Ensemble angewendet und in einem lebendigen Prozess weiterentwickelt.

Lisa Woynarski

Weitere Informationen »

Lisa Woynarski ist ein Performance-Künstlerin, Forscherin und Ökodramaturgin, die in Großbritannien an der Schnittstelle von Performance und Ökologie arbeitet. Sie machte ihren Doktor an der „Royal Central School of Speech and Drama“ zum Thema Erforschung der Beziehungen von Ökologie und performativer Kunst in Hinblick auf deren Einflüsse auf Bürgerbeteiligung und kritische Auseinandersetzung.

Die Gründung des Theaters GREEN STAGE und dem „PlantableTransnational Performance-Collective“ ermöglicht ihr Performances zu kreieren, die Umweltthemen wie Klimawandel und Stadtökologie aufgreifen.

Derzeit unterrichtet sie in der Royal Central School of Speech and Drama, Birkbeck und Millikin University. Sie ist Teil des Kultur und Ökologie Netzwerkes in London und der Ökologie und Performance-Arbeitsgruppe in der „American Society of Theatre Research“.

Zurzeit liegt ihr Focus vor allem auf theatralen Interventionen im öffentlichen Raum zu Umweltthemen.
Als Performerin und Regisseurin und Ökodramaturgin macht sie forschungsbasierte Themenrecherchen, die in ihre Arbeiten einfließen.

performanceandecology.wordpress.com/about/
www.cssd.ac.uk/student/lisa-woynarski

Gregor Turecek

Weitere Informationen »

Die Bühne ist ein Ort der Handlung. Was auf ihr geschieht, findet im Moment real statt. Als Regisseur versuche ich, das erfahrbar zu machen. Ich suche nach der Wahrhaftigkeit im Spiel. Dem Erleben im So-tun-als-ob. Weil ich glaube, dass so Identifikation stattfinden kann. Und dass das ein Aufruf ist: zum selber handeln, auch abseits der Bühne.

Gregor Tureček wurde 1985 in Wien geboren. Während seines Lehramt-Studiums an der Universität Wien gründete er die freie Theatergruppe „Reactor“ und brachte es zu zahlreichen Inszenierungen und Festivaleinladungen. 2011 begann er ein Regie-Studium an der Bayerischen Theaterakademie und inszenierte in dieser Zeit zwei Mal am Münchner Residenztheater, an das er 2013 als Regieassistent wechselte. Er assistierte u.a. bei Martin Kušej und Frank Castorf und wurde für „Taken from real life. Eine Show“ mit dem Kurt-Meisel-Förderpreis ausgezeichnet.

Zuletzt inszenierte er „Die Geierwally“ am Theater Augsburg und „Am Horizont“ am Nordharzer Städtebundtheater.Neben wiederkehrenden Theaterprojekten mit Jugendlichen ist er Gastdozent im Masterlehrgang „Theaterpädagogik – Methode Drama“ an der KPH Wien/Krems.

www.gregorturecek.de/

Armin Staffler

Weitere Informationen »

Es ist weniger unser Wissen, das unser Verhalten prägt, als unser Verhalten, das unser Denken verändert. Deshalb gibt es das Knowing-Doing-Gap, also das Phänomen, dass wir zwar wüssten, was zu tun wäre, aber wir tuns nicht.

Methodisch bilden die „Polizisten im Kopf“ nach Augusto Boal den Ausgangspunkt für die theatrale Untersuchung von Momenten in denen wir etwas tun, obwohl wir’s besser wüssten oder wo wir etwas NICHT tun, obwohl wir’s besser wüssten. Inspirationsquelle für das Format „wissen macht nichts“ ist die Herangehensweise des „Theatre for Living“ (Theater zum Leben) und im Speziellen die interaktive Aufführungsreihe „Degrees of Fear and Desire“ von David Diamond, der die Methoden Augusto Boals vor einem systemtheoretischen Hintergrund in einen gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang jenseits von Unterdrückung einbettet.

Der Workshop bietet sowohl Gelegenheit das methodische Repertoire zu erweitern als auch – vor allem – das eigene „doing before learning“ an Hand konkreter Fragestellungen zu praktizieren, um gemeinsam an herausfordernden, entscheidenden Veränderungen zu arbeiten.

Armin Staffler,Theaterpädagoge BuT® und Politologe, ist Obmann von spectACT – einem Verein für soziales und politisches Theater.

Seit 16 Jahren leitet er Theaterprojekte unterschiedlichster Art. Eines der bevorzugten Themen dabei ist das Zusammenleben in Gemeinden, Vereinen und  Organisationen.  Seine praktische Lehrtätigkeit umfasst Bildungseinrichtungen in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien.

Armin Staffler ist Autor des Buches „Augusto Boal. Einführung“ (Oldib Verlag) und Übersetzer des Buches von David Diamond „Theater zum Leben. Über die Kunst und die Wissenschaft des Dialogs in Gemeinwesen“ (Verlag Ibidem).

www.staffler.at/
www.spectact.at/


Allgemeine Informationen:

THEMA:

Changes – Challenges – Choices
The art of doing the „right“ thing.
   
TERMIN:

Beginn Freitag, 7. April 2017
Ende Mittwoch, 12. April 2017
   
 SPRACHE:  ENGLISH
   
WO:



Bildungshaus Schloß Retzhof
Dorfstraße 17, A-8430 Leitring/Wagna
Google Maps >>
http://www.retzhof.at/
   
KONGRESSGEBÜHR: EUR 270,–
 
Reduzierte Gebühr für Studierende, Arbeitslose und Teilnehmende aus Entwicklungsländern möglich. Bitte uns mitteilen!

Preis exklusive Unterkunft und Verpflegung im Schloß Retzhof!
(Unterkunft und Verpflegung müssen vor Ort an der Rezeption bezahlt werden!)

ANMELDEFRIST VORBEI!


 

Trackback von deiner Website.

Kommentare (3)

Kommentieren

Copyright © 2017 ÖBV Theater